Öffnungszeiten

Montag:
Dienstag:
Mittwoch:
Donnerstag:
Freitag:
08 - 18 Uhr
08 - 18 Uhr
08 - 13 Uhr
08 - 19 Uhr
08 - 18 Uhr
Johannes-Daur-Straße 13
70825 Korntal-Münchingen / Stuttgart

Telefon: 0711 83 13 24
Telefax: 0711 83 78 93


Innere und Allgemeinmedizin

Blutdruck

Der Bluthochdruck ist noch vor der Diabetes der Gefäßkiller Nummer eins und mündet unbehandelt beispielsweise in den Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Mit zunehmendem Alter sklerosieren (verkalken) die Arterien und der systolische (obere) Blutdruck steigt dementsprechend ab dem 30. Lebensjahr kontinuierlich und nahezu linear bis ins hohe Alter an. Der diastolische (untere) Wert zeigt bis zum 50. Lebensjahr denselben Trend, nimmt aber dann wieder ab. Die Höhe und das Verhältnis der beiden Druckwerte zueinander können Auskunft über die Art der Hoch­druck­er­krankung geben.

Sollten bei Ihnen im Rahmen von routinemäßigen Einzelmessungen in der Praxis oder Selbstmessungen (s.u.) erhöhte Blutdruckwerte auffallen, so kann eine 24-stündige Blutdrucküberwachung in häuslicher Umgebung und bei möglichst normaler beruflicher wie auch privater Tätigeit Aufschluß über einen manifesten Hypertonus, also einen krankhaft erhöhten Blutdruck, geben. In den meisten Fällen kann eine gute medi­ka­men­töse Blut­druck­ein­stellung bei uns in der Praxis ambulant erfolgen. Hierbei wird eine auf Sie individuell abgestimmte Medikation ermittelt.


Ultraschall

Durch die Sonographie (Ultraschall) lassen sich Veränderungen der Inneren Organe diagnostizieren. Der Ultraschall bietet eine schmerz- und nebenwirkungsfreie Mög­lich­keit, die Anatomie und Physiologie Ihres Körpers darzustellen und frühzeitig krankhafte Veränderungen zu erkennen.

Folgende Organe können wir sonographisch untersuchen:

  • Leber
  • Gallenblase und Gallenwege
  • Nieren
  • Arterien/Venen inkl. Bauch- und Halsschlagadern
  • Herz
  • Milz
  • Blase
  • Darm
  • Prostata
  • Schilddrüse
  • etc.

EKG

Durch das Elektrokardiogramm (EKG) können frühzeitig Veränderungen in der Sauerstoffversorgung des Herzens erkannt werden, wie zum Beispiel bei der koronaren Herzerkrankung (KHK). Sollte bei typisch kardialen, also vom Herzen kommenden Beschwerden ein normales EKG vorliegen, so schließt das jedoch noch keine akute oder chronische Herzerkrankung aus. In diesen Fällen kann ein Belastungs-EKG mehr Klarheit darüber schaffen, ob zum Beispiel eine weitere kardiologische Abklärung (Herz-Ultraschall, Herzkatheteruntersuchung etc.) erforderlich ist oder nicht.

Um die Risiken während eines Belastungs-EKG so gering wie möglich zu halten, wird diese Untersuchung bei uns immer in Gegenwart eines Arztes durchgeführt. Für den extrem seltenen Fall der Fälle steht eine komplette Notfallausrüstung inkl. Defibrillator, Sauerstoff und Pulsoxymetrie zur Verfügung.

Desweiteren bieten wir auch die EKG-Kontrolle über 24 Stunden an, um genauere Aussagen treffen zu können.


Lungenfunktionstest

Bei akuten wie auch chronischen Lungenerkrankungen können sich bestimmte Parameter der Atmung ändern, die wir mit Hilfe der Lungenfunktionsuntersuchung ermitteln und zur Diagnosestellung verwenden können.

So werden zum Beispiel das Lungenvolumen und die Atemwegswiderstände ge­messen.

Bei Erkrankungen wie dem Asthma Bronchiale und anderen bestimmen chronischen Lungen­erkrankungen (COPD) nimmt beispielsweise der Widerstand v.a. bei der Aus­atmung (exspiratorisch) zu. Andere Erkrankungen (Lungenemhysem, Tumore,etc.) führen zu einem verminderten Lungenvolumen ohne unbedingt die Atmungs­wider­stände selbst zu beeinflussen.


Pulsoxymetrie

Mit Hilfe der Pulsoxymetrie können wir den prozentualen Anteil des mit Sauerstoff gesättigten Blutes bestimmen. Bei bestimmten Erkrankungen z.B. des Herzen oder der Lunge kann es zu einer Hypoxämie, also einer "Entsättigung" des Blutes und somit einem Abfall der Sauerstoffsättigung kommen (normalerweise über 96%). Diese teils gefährlichen Veränderungen können mit einem Pulsoxymeter frühzeitig erkannt werden.


Laboruntersuchungen

Durch Laboruntersuchungen lassen sich unter anderem Infektionen, artherio­skle­rotische Risikofaktoren (Cholesterin), Stoffwechselstörungen wie Diabetes mellitus, Tumormarker etc. nachweisen. Auch die Funktion bestimmter Organsysteme (Leber, Nieren, Herz, Schilddrüse, Blutbildung etc.) kann überprüft werden.

Für aufwändigere Blut-, Urin- oder Stuhluntersuchungen verschicken wir Ihre Probe in ein hierfür spezialisiertes auswärtiges Labor.


Impfungen

Unser Angebot umfasst:

  • Impfungen für Erwachsene
  • Impfungen bei besonderen Risiken / Berufen sowie
  • Impfungen vor Reisen ins Ausland

Warum Impfen?

Krankheitserreger werden normalerweise vom Immunsystem bekämpft. Bestimmte Zellen, die sog. B-Lymphozyten bilden hierzu Antikörper, die sich stets gegen einen bestimmten Erreger richten. Kommt nun der Organismus ein zweites Mal mit demselben Krankheitserreger in Kontakt, "erinnert" sich das Immunsystem daran und reagiert so schnell, dass die Krankheit nicht ausbricht, man spricht von Immunität.


Farbduplexuntersuchung der Gefäße

Um die Gefahr eines Schlaganfalles des Gehirns zu reduzieren sowie das Risiko eines Bauchaortenaneurysmas und einer Durchblutungsstörung der Beine ("Schau­fenster­krank­heit") vorzubeugen bzw. früh genug zu erkennen (Gefahr besteht häufig beispielsweise bei Diabetes, Fettleibigkeit, Bluthochdruck-Patienten) bieten wir die Ge­fäß­unter­suchung mittels modernster Ultraschalluntersuchung an.


Vorsorgeuntersuchung

Nach dem 35. Lebensjahr haben Sie nach den gesetzlichen Regelungen des Sozialgesetzbuches alle zwei Jahre Anspruch auf eine Basis-Vorsorge-Untersuchung (Erhebung der Vorgeschichte, körperliche Untersuchung, Blutdruckmessung, Urin­unter­suchung, Blut­zucker- und allgemeiner Cholesterin­test).

Ab dem 55. Lebensjahr entweder alle 10 Jahre Darmspiegelung oder alle zwei Jahre Test auf versteckter Blut im Stuhl. Wesentlich umfangreichere Tests finden Sie im Bereich Zusatzleistungen beschrieben.


Hier geben wir Ihnen einen kurzen Überblick
der einzelnen DMP-Programme
(Disease-Management-Programme):


1. Asthma bronchiale/COPD

Rund 4 Millionen Menschen leiden in Deutschland unter schweren Formen von Asthma oder COPD.

Asthma bronchiale ist eine chronische Entzündung der Atemwege, von der oft auch schon Kinder und junge Menschen betroffen sind. Aufgrund einer überempfindlichkeit der Bronchien kommt es bei ihnen zu Anfällen mit Atemnot, Brustenge, Husten und Pfeifen. Die Veranlagung zu Asthma wird häufig vererbt, kann durch Allergien verstärkt werden und ist heilbar.

COPD (chronisch atemwegsverengende Lungenerkrankungen) entstehen meist als Folge einer chronischen Bronchitis und können nicht geheilt werden. COPD-Patienten sind in der Regel über 45 Jahre alt und häufig Inhalationsraucher.

Asthma und COPD können die Lebensqualität stark beeinträchtigen, Kranken­haus­be­handlungen nach sich ziehen und - im schlimmsten Fall - tödliche Folgen haben. Sie haben viele Möglichkeiten, selbst etwas zu tun:

  • nehmen Sie Ihre Krankheit ernst
  • bleiben Sie regelmäßig in Behandlung
  • tun Sie etwas gegen Gesundheitsrisiken
  • beachten Sie Empfehlungen und Ratschläge Ihres Arztes

Unsere Empfehlung: Wenn bei Ihnen Asthma oder eine chronische atemwegs­verengende Lungenerkrankung festgestellt wurde, dann entscheiden Sie sich für dieses Programm und profitieren Sie von allen Vorteilen dieses Angebots.

Ihre Ansprechpartnerin: Frau Gaitanidou


2. Diabetes mellitus

Warum ist konsequente und vorausschauende Behandlung so wichtig?

Diabetiker müssen doppelt aufmerksam mit ihrer Krankheit umgehen. Zum einen haben sie teilweise akute Beschwerden zu beachten. Zum anderen haben sie, bei nicht ausreichender Behandlung, ein hohes Risiko. z. B. einen Herzinfarkt oder andere Folge­erkrankungen zu erleiden. Deshalb ist eine konsequente und vorausschauende Behandlung auf hohem Qualitätsniveau notwendig. Dazu gehören:

  • die richtige Einstellung des Blutdrucks und Blutzuckers
  • Risikobereiche Füße oder Augen
  • eine gesundheitsgerechte Lebensführung

Was können Sie selber tun:

  • nehmen Sie Ihre Krankheit ernst
  • bleiben Sie regelmäßig in Behandlung
  • tun Sie etwas gegen Gesundheitsrisiken
  • beachten Sie Empfehlungen und Ratschläge Ihres Arztes

Ihre Ansprechpartnerin: Frau Gaitanidou


3. Koronare Herzkrankheit

Warum ist die Behandlung so wichtig?

Ursache der koronaren Herzerkrankung (KHK) ist eine Durchblutungsstörung in den Herzgefäßen. Dadurch wird das Herz nicht mehr ausreichend mit lebensnotwendigem Sauerstoff versorgt.

Das führt nicht nur zu vielen Beschwerden und Schmerzen, es kann auch zu schwer­wiegenden Folgen wie Angina pectoris oder Herzinfarkt führen.

Eine gute medizinische Behandlung, ein reibungsloses Zusammenwirken der ver­schiedenen behandelnden Stellen und eine gesundheitsgerechte Lebensführung können in vielen Fällen Angina pectoris, einen Herzinfarkt oder Wiederholungsinfarkte vermeiden.

Was können Sie tun?

  • nehmen Sie Ihre Krankheit ernst
  • bleiben Sie regelmäßig in Behandlung
  • tun Sie etwas gegen Gesundheitsrisiken
  • beachten Sie Empfehlungen und Ratschläge Ihres Arztes

Ihre Ansprechpartnerin: Frau Gaitanidou